Lesung mit Clara Cosima Wolf – 04.02.2027

Stadtbibliothek Springe
Bahnhofstraße 11
31832 Springe

Donnerstag, 04.02.2027
19:00 Uhr

Algorithmische Affären und Binärcodebekenntnisse oder Wie schaffen wir gemeinsam Text?“ sowie aus ihrem Lyrikdebüt „handreichung“

In ihrem spielerisch poetischen Essay unterhält sich Clara Cosima Wolff mit frühen textgenerierenden Modellen der Künstlichen Intelligenz (KI) über das Wesen von Gedichten, Textproduktion und kollektives Schreiben. Es geht um Demenz, Care-Arbeit und Furchterlernen. Für ihr Werk ist sie mit dem „Kurt 2022“ ausgezeichnet worden. Für den „Kurt“ küren Hannovers Autorinnen und Autoren bei einer jährlichen Konferenz eine Preisträgerin aus ihren eigenen Reihen. Außerdem stellt die Autorin ihr Lyrikdebüt „handreichung“ vor, das 2026 erschienen ist. Dazu sagt die deutsche Lyrikerin und Übersetzerin Dagmara Kraus: „Clara Cosima Wolffs Gedichte wirken wie Wortwehr gegen die Mechanismen des Vergessens.“

Clara Cosima Wolff, geboren 1993, schreibt Lyrik, Essays und Kritiken, übersetzt Gedichte im kolleginnen.kollektiv. Sie ist Teil des Kollektivs lyrika. Veröffentlichungen u.a. bei Sukultur, Bella Triste, Ostragehege. Sie ist Preisträgerin der Hannoverschen Autor*innenkonferenz und Finalistin des Open Mike, sowie Finalistin beim Preis der Gruppe 48 und Vaclav Burian Award. Clara Cosima Wolff studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim sowie Psychologie in Osnabrück & Wien und arbeitete im Projekt Poetry in the Digital Age der Uni Hamburg. 2026 war sie Stadtschreiberin in Dortmund und Stipendiatin im Künstlerhaus Edenkoben. 2026 ist sie Mitgründerin von „letzter verlag“ und Mitkuratorin des Festivalformats „Blüten+Kelche“.

Foto: Robert Stripling