Lesung mit Annette Hess – 20.05.2027

Heimvolkshochschule Springe
Kurt-Schumacher-Straße 5
31832 Springe

Donnerstag, 20.05.2027
19:00 Uhr

Annette Hess – die Frau hinter „Weissensee“, „Ku’damm“ und „Deutsches Haus“

Annette Hess gehört zu den prägenden Autorinnen der deutschen Gegenwartskultur. Mit Serien wie „Weissensee“ und der „Ku’damm“-Reihe hat sie ein Millionenpublikum erreicht. Für ihre Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Grimme-Preis, dem Deutschen Fernsehpreis, dem Frankfurter Preis der Autoren sowie dem internationalen Deadline Disruptor Award. Die Auszeichnung würdigt ihr besonderes Talent, gesellschaftlich relevante und oftmals unbequeme Themen so zu erzählen, dass sie ein breites Publikum erreichen.

Seit Jahren setzt sich Annette Hess zudem kulturpolitisch für die Interessen der Drehbuchautorinnen und Drehbuchautoren in Deutschland ein. Mit der von ihr initiierten Initiative „Kontrakt 18“ stieß sie eine grundlegende Debatte über die Arbeits- und Vergütungsbedingungen von Autorinnen und Autoren an.

Nach ihrem erfolgreichen Romandebüt „Deutsches Haus“, das sie selbst als Showrunnerin für das Fernsehen adaptierte, erscheint im Frühjahr 2027 ihr zweiter Roman „Mitropa“. Darin entführt sie die Leserinnen und Leser auf eine Zugreise durch Osteuropa im Jahr 1978. Bei unserer Veranstaltung liest Hess aus ihrem neuen Werk.

Annette Hess stammt aus Hannover. Nach Studien der Malerei und Innenarchitektur absolvierte sie eine Ausbildung im Szenischen Schreiben. Sie arbeitete als freie Journalistin, Regieassistentin und Drehbuchlektorin, bevor sie sich seit 1998 dem Schreiben widmete. Mit der Verfilmung von „Deutsches Haus“ übernahm sie erstmals die Verantwortung als Showrunnerin; bei der jüngsten „Ku’damm“-Produktion „Ku’damm 77“ führte sie zudem Co-Regie.

Heute lebt Annette Hess in Dörpe zwischen Osterwald und Nesselberg.

Im Gespräch und bei der Lesung gibt Annette Hess Einblicke in ihre Arbeit als Drehbuch- und Romanautorin, ihre Erfahrungen als Showrunnerin und Regisseurin, ihr kulturpolitisches Engagement sowie die Entstehung ihrer Bücher und Filme.

Foto: Kristow Viktor